Lysimachia nummularia

Pfennigkraut, Pfennig-Gilbweiderich

Das Pfennigkraut (Lysimachia nummularia) wächst emers (an Land) kriechend und submers (unter Wasser) aufrecht. Es zählt zur Unterfamilie Myrsinengewächse (Myrsinoideae) innerhalb der Primelgewächse und ist mit den Alpenveilchen verwandt.

Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Europa bis nach Asien. Wild wachsend findet man es an Bach- und Teichrändern, in Wiesen und lichten Wäldern.

Lysimachia nummularia

Lysimachia nummularia „Aurea“

Seine gelben Blüten zeigt es von Mai bis Juli. Die hier gezeigte Sorte „Aurea“ hat sich bei mir als blühfaul erwiesen – über wie unter Wasser.

Lysimachia nummularia eignet sich für das Kaltwasseraquarium, den Teich, Teichrand. Die immergrüne Art kann auch ganzjährig im Kasten oder Kübel auf dem Balkon kultiviert werden.

Pfennigkraut

Die Pflege im Aquarium und im Teich

Im Aquarium ist das Pfennigkraut ein anspruchsloser Pflegling. Nur zu warm sollte das Wasser nicht sein. Wenn es im Sommer für einige Zeit wärmer ist, schadet das nicht.

Um es im Teich anzusiedeln reicht es aus, ein paar Triebe ins Wasser zu werfen. Oder man pflanzt es an den Rand.

Die Pflege als Staude

Der Standort im Garten darf sonnig bis halbschattig sein. Ideal ist ein gleichmäßig feuchter bis nasser Boden, der Lehm und Humus enthält. Ist er sehr durchlässig, kann man Kompost oder Blumenerde beim Pflanzen einarbeiten.

In der prallen Sonne muss während der heißen Sommerwochen unter Umständen täglich gegossen werden.

Zum Düngen verwende ich Teichwasser oder organischen Gemüsedünger, wenn ich es nicht vergesse.

Das Pfennigkraut ist gut winterhart. Bei Kahlfrost, wenn der Boden gefroren ist und die Blätter von der Sonne erwärmt werden, können ein paar Triebe vertrocknen. Sie wachsen im Frühjahr aber schnell nach.

Das Pfennigkraut als Balkonpflanze

Die Pflege auf dem Balkon entspricht weitgehend der im Garten.

Als Substrat eignet sich Blumen- oder Kübelpflanzenerde. Sie darf zwischen den Wassergaben nur an-, aber nicht austrocknen. Staunässe wird vertragen, sollte aber kein Dauerzustand sein, da die Erde sonst fault und übel riecht.

Im Winter muss nur an frostfreien Tagen gegossen werden.