Mentha aquatica

Wasserminze, Bachminze

Die Bach- oder Wasserminze (Mentha aquatica) zählt zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist mit dem Basilikum, der Basilikumminze und der Taubnessel verwandt.

Die Blätter und Triebe der heimischen Art enthalten ätherische Öle und können in der Küche verwendet werden. Es werden verschiedene Sorten angeboten, die sich in der Färbung ihrer Blätter und im Aroma unterscheiden.

Wenn ihr die Bedingungen zusagen, dann neigt die Bachminze zum Wuchern und bildet viele Ausläufer. Am besten lässt sie sich kontrollieren, wenn sie in einem Körbchen wächst.

Mentha aquatica

Mentha aquatica ist nicht ganz so lichthungrig wie andere Minzen und kommt auch gut im Halbschatten zurecht. Damit die buntlaubigen Sorten ihre Färbung ausbilden können, benötigen sie aber für mindestens 3 Stunden täglich Sonne.

Sie eignet sich für die Flachwasserzone des Teichs, bis ungefähr 20 Zentimeter Wassertiefe. Wenn der Boden gleichmäßig feucht ist, dann wächst sie aber auch gut im Beet.

Sie blüht übrigens spät, ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober. Die Blüten werden gerne von Bienen angeflogen. Das gilt auch für verwandte Arten, wie Rosmarin, Oregano oder Thymian. Wer Honigbienen, Hummeln und Kollegen etwas Gutes tun möchte, sollte diese Arten im Garten oder auf dem Balkon haben.

Wasserminze

Vermehren lässt sich die Wasserminze durch Stecklinge, das Abtrennen von Ausläufern oder Samen.

Verwandte Arten: