Myosotis scorpioides

Sumpf-Vergissmeinnicht (Syn. Myosotis palustris)

Die Vergissmeinnicht (Myosotis) zählen zu den Raublattgewächsen (Boraginaceae) und sind mit dem Borretsch (Borago officinalis) sowie dem Beinwell (Symphytum officinale) verwandt.

Es gibt ungefähr 50 Arten, von denen einige, wie zum Beispiel das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides), auch bei uns heimisch sind. Es ist im Handel und der Literatur häufig noch unter seinem alten botanischen Namen M. palustris zu finden.

Myosotis scorpioides

Vom Sumpf-Vergissmeinnicht werden verschiedene Sorten angeboten, mit lila, rosa oder weißen Blüten. Auch mit panaschierten Blättern ist es zu erhalten. Es wächst aufrecht oder halb kriechend, kann bis zu 50 Zentimeter hoch werden und von Mai bis September blühen.

Wild wachsend findet man es in Feuchtwiesen, an Bach- oder Teichrändern.

Myosotis palustris Maytime

Myosotis palustris-Sorte „Maytime“

Der Standort darf sonnig bis halbschattig sein.

Myosotis scorpioides eignet sich für den Teichrand bis zu einer Wassertiefe von 10 Zentimetern oder für das Beet, wenn der Boden dort gleichmäßig feucht ist. Ist er sehr durchlässig, dann kann man ihn mit Kompost oder Blumenerde anreichern.

Im Teich verwende ich ein mit mittelgrobem Kies gefülltes Körbchen. Für die Nährstoffe sorgen darin Wasserschnecken, Libellenlarven und Molche.

Stauden lassen sich übrigens gut mit Teichwasser düngen. Für Zimmerpflanzen kann Auqariumwasser verwendet werden.

Sumpf-Vergissmeinnicht

Vermehren lässt sich das Vergissmeinnicht durch Ausläufer und Samen. Wer nicht möchte, dass es sich selbst aussät, muss die Samenstände regelmäßig entfernen.